Erdwärmepumpe
Ein Wärmepumpe Einbau macht immer Sinn
Eine Erdwärmepumpe bezieht ihre gesamte Energie zum Betrieb einer Heizung aus dem Erdreich und benötigt lediglich elektrischen Strom in überschaubarem Masse für den Betrieb der Pumpe. Wie genau eine Erdwärmepumpe funktioniert wird im untenstehenden Abschnitt erläutert.
Die Funktionsweise der Erdwärmepumpe
Die Erde selbst besteht in ihrem Kern aus Unmengen von Energie durch die dort herrschenden 5000-6000 Grad Celsius. In Mitteleuropa nimmt die Temperatur um etwa 3° pro hundert Metern Tiefe zu. Bei
einer Erdwärmepumpe gibt es die Möglichkeit der Erdwärmesonde, welche bis zu maximal 400 Meter in den Boden eindringt. Eine andere Methode sind
Erdwärmekollektoren, welche mit einem Bagger eingebracht werden müssen.
Die Kollektoren der Erdwärmepumpe werden dabei ähnlich dem System von Sonnenkollektoren in den Boden in geringer Tiefe wie ein Netz eingebracht. Eine Erdwärmepumpe ist eine Anlage, welche zu einer bestehenden Heizung ergänzend eingesetzt werden kann, oder aber auch als alleinige Heizung. In Regionen, in welchen es jedoch sehr kalte Winter geben kann, sollte auf eine zusätzliche Heizung mit fossilen oder regenerativen Brennstoffen als Zusatzanlage für die kältesten Wochen des Jahres nicht verzichtet werden.
Ob für eine Erdwärmepumpe als Anlage Kollektoren oder auch eine Sonde verwendet wird ist unwichtig angesichts der Tatsache, dass von beiden Systemen im Anschluss an der Oberfläche nichts mehr zu sehen ist. Die durch die Temperatur im Boden erwärmte Trägerflüssigkeit in der Sonde oder den Kollektoren fliesst zur Erdwärmepumpe und wird dort verdichtet, wodurch höhere Temperaturen entstehen. Für 1 KWh Strom, die für diesen Vorgang eingesetzt wird, entstehen 3-5 KWh Wärme. Von der Erdwärmepumpe fliesst die nutzbargemachte Wärme nun weiter in einen oder mehrere Speicher und steht dort zum Heizen oder zur Warmwasseraufbereitung bereit. Mit einer entsprechenden Anlage ist bei diesem Vorgang aber eine Erdwärmepumpe auch für den Vorgang des Kühlens verwendbar.
